Titelbild: Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie

Die Oralchirurgie befasst sich mit chirurgischen Eingriffen in der Mundhöhle, die ambulant und in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Zur klassischen Oralchirurgie gehören die Entfernung impaktierter Weisheitszähne oder die chirurgische Therapie von Kieferzysten. Eine wesentliche Bereicherung erfuhr das Fachgebiet durch die chirurgische Implantologie, indem heute zunehmend fehlende Zähne durch schraubenförmige Zahnimplantate aus Titan ersetzt werden. Dazu müssen oft Knochendefekte im Kiefer korrigiert werden.

Die Stomatologie befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Mundschleimhautveränderungen. Diese können sowohl in Form von harmlosen Aphthen, wie auch als bösartige und lebensbedrohliche Läsionen wie etwa der Mundhöhlenkrebs auftreten. Einfache Veränderungen werden direkt an der Klinik therapiert, heute oft mit dem CO2-Laser, während Patienten mit Karzinomen an die Tumorsprechstunde des Inselspitals überwiesen werden.

Die zahnärztliche Radiologie dient der Diagnostik pathologischer Veränderungen im Kieferbereich, welche von der klassischen Zahnfilmaufnahme, über Panorama-Schichtaufnahmen, bis zum digitalen Volumentomogramm reicht.